Town and country Musterhaus lüneburg

Am südlichen Rand des Stadtzentrums befindet sich der Lüneburger Wasserturm, der heute als Aussichtsturm fungiert. Lüneburg (offiziell Hansestadt Lüneburg, deutschlandtlich: Hansestadt Lüneburg, ausgesprochen ˈlyːnəbʊɐ̯k), niederdeutsches Lümborg, Lateinisches Luneburgum oder Lunaburgum, Althochdeutsches Luneburc, Altsächsische Hliuni, Polabian Glain), auch Lunenburg genannt, ist eine Stadt in Niedersachsen. Sie liegt etwa 50 km südöstlich einer anderen Hansestadt, Hamburg, und gehört zur weiteren Metropolregion dieser Stadt. Die Hauptstadt des Bezirks, der seinen Namen trägt, ist die Heimat von etwa 77.000 Menschen. [2] Das Stadtgebiet Lüneburgs, das die umliegenden Gemeinden Adendorf, Bardowick, Barendorf und Reppenstedt umfasst, hat rund 103.000 Einwohner. Lüneburg darf seit 2007 den Titel “Hansestadt” in Anerkennung seiner Mitgliedschaft in der ehemaligen Hanseliga verwenden. In Lüneburg befindet sich auch die Leuphana Universität. Auf Herzog Otto folgten seine Söhne Otto III. von Lüneburg und Wilhelm von Lüneburg. Die Anweisung ihres Vaters von 1318, das Fürstentum nach seinem Tod zwischen Otto III. und seinem Bruder Wilhelm II. aufzuteilen, wurde von den Brüdern ignoriert und 1330 übernahmen sie die gemeinsame Kontrolle über einen ungeteilten Staat.

Der Schwerpunkt ihrer Herrschaft in den ersten Jahren war eine weitere territoriale Konsolidierung des Fürstentums. So konnten sie ihr Anwesen im Raum Gifhorn durch den Kauf der Ortschaften Fallersleben, der Grafschaft Papenteich und Wettmarshagen deutlich vergrößern. Eine weitere oberste Priorität war ihre politische Unterstützung für die Städte, die sich wirtschaftlich entwickeln wollten. So profitierten die Lüneburger Kaufleute erheblich von den Arbeiten zur Schiffbarkeit der Ilmenau zwischen Lüneburg und Uelzen sowie von Handelsabkommen zwischen den Lüneburger Fürsten und den Herzögen von Sachsen-Lauenburg. Die beiden Brüder regierten gemeinsam bis zum Tod Ottos III. 1352 und überließen Wilhelm bis zu seinem eigenen Tod 1369 die alleinige Verantwortung. Der Krieg der Lüneburger Prälaten verursachte eine Krise von 1446 bis 1462. Es handelte sich nicht um einen Krieg im eigentlichen Sinne, sondern um einen erbitterten Streit zwischen dem Stadtrat und den Geistlichen, die auch Miteigentümer der Salzwerke der Stadt waren. Sie wurde erst durch die Intervention des dänischen Königs Christian I., des Bischofs von Schwerin und des Lübecker Bischofs Arnold Westphal gelöst. Darüber hinaus bestehen verschiedene Partnerschaften mit anderen deutschen Städten Kulmbach und Köthen. Lüneburg hatte bereits im Spätmittelalter und zu Beginn der Neuzeit rund 14.000 Einwohner und war eine der größten “Städte” seiner Zeit, aber die Bevölkerung schrumpfte mit dem wirtschaftlichen Rückgang auf nur noch 9.400 im Jahre 1757; stieg dann 1813 wieder auf 10.400. Mit dem Beginn der Industrialisierung im 19.

Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Lebten 1855 13.000 in der Stadt, waren es 1939 noch 35.000. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg führten Flüchtlinge und Vertriebene aus den östlichen Gebieten Deutschlands innerhalb weniger Monate zu einem Bevölkerungszuwachs von rund 18.000 Menschen, so dass die Gesamtzahl im Dezember 1945 bei 53.000 lag. 2003 wurde die 70.000-Stufe erstmals überschritten. Es gibt 14 Gymnasien in der Stadt: 5 Gymnasien, 4 Realschulen und 5 Hauptschulen; Derzeit gibt es eine Gesamtschule, die 2009 gegründete “IGS Lüneburg”. Darüber hinaus gibt es 6 Berufsschulen, 3 Sonderschulen, 3 Privatschulen und 12 Grundschulen. Das Motto Mons, Pons, Fons (“Hill, Bridge, spring”) prägte die Entwicklung der Stadt ab dem 8. Jahrhundert, als sie sich aus zunächst drei und später vier Siedlungsgebieten zusammenschloss.

Diese Gebiete waren die Schutzburg auf dem damals deutlich höheren Kalkberg, zusammen mit der angrenzenden Siedlung (Marktviertel), dem Dorf Modestorpe zwischen der Brücke über die Ilmenau und dem großen Platz, Am Sande (sandviertel) und der Kochsalzlösung mit seiner ummauerten Siedlung für die Arbeiter (Das Sülzviertel).